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Feature #124

Erweiterung Codelisten-Register - Anforderungen AdV

Von Anonym vor mehr als 4 Jahren hinzugefügt. Vor mehr als 2 Jahren aktualisiert.

Status:
Neu
Priorität:
Niedrig
Zugewiesen an:
-
Kategorie:
Codelisten-Register
Zielversion:
-
Beginn:
Abgabedatum:
% erledigt:

0%

Geschätzter Aufwand:
Akzeptanzkriterien:

Beschreibung

1. Enumerations

Enumerationen sind bislang nicht Bestandteil des GDI-DE Konzeptes, lediglich Codelisten. Codelisten und Enumerationen werden bzgl. Pflege jedoch nahezu gleich behandelt. Ein Unterschied ist z.B., dass Enumerationen nur vom Revisionsausschuss der AdV (RAus) fortgeführt werden dürfen, Codelisten theoretisch dezentral. In der Praxis sollte sich beides anhand der o.a. Konzeption insofern handhaben lassen, als z.B. der RAus als ControlBody Proposals seitens dezentraler Codelisten-Pflege „durchwinken“ kann, Enumerationen jedoch alleinig führt. Codelisten und Enumerationen des AAA-Modells sollen in die GDI.DE-Registry überführt werden. Hiermit wird per Change Request beantragt, das GDI-DE Konzept entsprechend zu erweitern und dies in Implementierung umzusetzen.

2. Ergänzung des Datenmodells

Die Verwendung der Codelisteninhalte zu Zwecken der Decodierung wird von der GDI-DE Registry abgedeckt, vgl. 4.4 „Abfrage-Schnittstelle“: Alle Elemente der Registry müssen ... über eine URL zugänglich sein und der Nutzer kann mindestens HTML- und XML-Repräsentationen abfragen. D.h. auf eine in einem Browser eingegebene URL (es wird HTML angefragt) antwortet die Abfrageschnittstelle mit einer informativen HTML-Präsentation des angefragten Elements. Wird für die gleiche URL von einem Client eine XML-Repräsentation angefragt (z.B. ein anderer Dienst fragt an), so antwortet die Abfrageschnittstelle mit einer entsprechenden XML-Repräsentation.
Bei der GDI-DE Registry wird auch die Validierung als konsistenzsichernde Maßnahme bei Einrichtung und Pflege beschrieben. Die Vorgehensweise bei Validierung ist i.d.R. so, dass anhand der URL bei einem Codelistenwert von diesem der Status {valid|superseeded|...} aus der Registry abgefragt wird. Eine Validierung ist also abgedeckt, soweit die Statusinformation im Datenmodell enthalten ist. Es gibt bzgl. Datenmodell bei der GDI-DE Registry verschiedene Defizite, z.B. „matches“ oder „alias“ usw. fehlen. Per Change Request wird beantragt, dies noch systematisch vergleichen und fehlende Bestandteile im GDI-DE-Datenmodell für die Registry zu ergänzen.

3. Erweiterung des Datenmodells

Datenmodell für Items im Codelist-Register: Registrierungsmetadaten / Zusatzinformationen (Modellarten, GDB [= Grunddaten-bestand], von bis GeoInfoDok-Version) sind beim GDI-DE Konzept nicht vorhanden. Hiermit wird per Change Request beantragt, das GDI-DE Konzept so zu erweitern, dass vorgenannte Zusatzinformationen in der Registry geführt und abgefragt werden können (Erweiterung des Datenmodells für Items).

4. Übernahme der vorhandenen Codelisten

Die Codelisten und Enumerationen des AAA-Anwendungsschemas werden derzeit im UML-Modell vom AAA-Revisionsausschuss gepflegt. Künftig, nach Veröffentlichung der GDI-DE Registry erfolgt dies nur noch dort. Veröffentlicht werden die Codelisten und Enumerationen der aktuellen Referenzversion 6.0.1 sowie nach Festschreibung der Version 7.0.2 auch alle Änderungen. Hiermit wird per Change Request beantragt, diese Codelisten und Enumerationen in die GDI-DE Registry einzustellen.
Die Daten können die aus dem UML-Modell abgeleiteten Codelisten und Enumerationen als Dateien in folgenden Formaten bereitgestellt werden: ATOM, GML, SKOS/RDF. Die Einträge beinhalten sowohl die Information des registrierten Objekts als auch die Registrierungsmetadaten. Verwendet wird das Core Registry Schema aus der aktuellen Überarbeitung von ISO 19135-1, erweitert durch notwendige Zusatzinformationen (Modellarten, GDB, von/bis GeoInfoDok-Version), siehe oben.

Hinweis

In einer prototypischen Realisierung sind unter http://services.interactive-instruments.de/aaa/cl/ die derzeitigen Einträge mit den zusätzlichen Anforderungen der AdV ersichtlich.

Bezugsdokumente/-informationen

  • 130820_Konzeption_GDI-DE_Registry_oeffentlich.pdf „Konzeption GDI-DE Registry Version: 1.0 (öffentliche Version)“, Stand: 20.08.2013
  • Angebot über die Erstellung einer temporären Registry für Codelisten und Enumerationen der GeoInfoDok vom 16.04.2013 von Firma interactive instruments.
  • Auskünfte von Andreas von Dömming vom 12.03.2015.

Historie

#1 Von Anonym vor mehr als 4 Jahren aktualisiert

  • Priorität wurde von 2 zu Niedrig geändert

Punkt 2:
Bei der GDI-DE Registry wird auch die Validierung als konsistenzsichernde Maßnahme bei Einrichtung und Pflege beschrieben. Die Vorgehensweise bei Validierung ist i.d.R. so, dass anhand der URL bei einem Codelistenwert von diesem der Status {valid|superseeded|...} aus der Registry abgefragt wird. Eine Validierung ist also abgedeckt, soweit die Statusinformation im Datenmodell enthalten ist. Es gibt bzgl. Datenmodell bei der GDI-DE Registry verschiedene Defizite, z.B. „matches“ oder „alias“ usw. fehlen.

Das ist mir in gar nicht klar? Kann das jmd. genauer erläutern?

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